LANDESSTÜTZPUNKT SCHWIMMEN REGION OLDENBURG
LANDESSTÜTZPUNKT SCHWIMMEN REGION OLDENBURG

Wardenburgerin deutsche Vizemeisterin

 

Wardenburg/Berlin

In der mordernsten Schwimmhalle Deutschlands, der Schwimm- und Sprunghalle

im Europa-Sportpark in Berlin, fanden vom 17.-21. Juni 2014 die diesjährigen deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen statt und unter den 1551 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet waren auch 8 Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Region Oldenburg am Start, wobei sich mit Alexandra Lassalle, Lena Großklaus, Jana Heise und Merle Dewart gleich vier Mädchen des Stammvereins Wardenburger Schwimm-Club  qualifiziert hatten.

 

Dabei gelang Alexandra Lassalle im Jahrgang 2000 über die 100 m Rücken die große Überraschung. Mit Ihrer Qualifikationszeit von den norddeutschen Meisterschaften reiste sie als zehntschnellste an, stellte am frühen Mittwoch morgen bereits im Vorlauf eine neue Bestzeit von 1:07,11 auf und konnte sich damit als drittplatzierte für das Finale am Nachmittag qualifizieren. Konzentriert ging sie das Finalrennen an, lag zur Halbzeit auf Platz 4 und konnte sich unter der lautstarken Anfeuerung ihre Teamkollegen im Endspurt in der herausragenden Zeit von 1:06,08 die deutsche Vizemeisterschaft hinter der Hallenserin Lia Neubert sichern. Mit dieser Zeit unterbot Lassalle zudem die für den Bundeskader geforderte Normzeit und darf sich zukünftig auf Einsätze in der Nationalmannschaft freuen.

 

Die gleichaltrige Kraulspezialistin Lena Großklaus ging über die 50, 100, 200 und 400 m Freistil an den Start. Nach ordentlichen 0:28,44 über die 50 m am ersten Tag (Platz 23) und 2:12,64 über die 200 m Freistil (Platz 19) am Tag darauf folgte eine deutliche Leistungssteigerung über die 400 m. Hier verbesserte sie ihre Bestzeit um fast 4 Sekunden und freute sich über Platz 10 und die Qualifikation fürs Finale, wo sie ihre Zeit aber nicht nochmals steigern konnte. Am letzten Tag folgte dann der Start über ihre Lieblingsstrecke, die 100 m Freistil. Bereits im Vorlauf steigerte sie sich deutlich und lag mit einer Zeit von 1:00,12 auf Platz 10. Im Finale am späten Nachmittag konnte sie sich nochmals motivieren, ging das Rennen beherzt an und war am Ende stolz und glücklich, erstmals in ihrer Karriere in 0:59,95 unter der 1 Minute Schallmauer geblieben zu sein. Belohnt wurde sie mit dem ausgezeichneten 6. Platz.

 

Die Vielstarterin unter den Wardenburgerinnen war Jana Heise im Jahrgang 2001. Sie ging an den 5 Wettkampftagen in Berlin insgesamt sechsmal an den Start und stellte dabei jedes Mal eine persönliche Bestleistung auf. Ihre besten Platzierungen erreichte sie mit Platz 12 über 400 m Lagen in 5:25,07 sowie jeweils Platz 13 über 200 m Schmetterling und 400 m Freistil, wobei sie jeweils äusserst knapp den Finaleinzug verpasste. Rückenspezialistin Merle Dewart konnte im Jahrgang 2001 nicht ganz Ihre Vorleistungen erreichen und wurde am Ende 29. über die 200 m und 32. über 100 m Rücken bei ihrer ersten deutschen Meisterschaft.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Gernot Ingenerf